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Gott ist gut

  • Autorenbild: Lisa
    Lisa
  • 10. März
  • 4 Min. Lesezeit

Ich muss euch von einem Erlebnis berichten, das mich sprachlos gemacht hat und mir Mal wieder gezeigt hat, wie gut Gott einfach ist!

 

Ich habe ja schon davon erzählt, dass wir ein Haus gekauft haben und dieses gerade etwas renovieren. Ich habe auch das ein oder andere Mal einfließen lassen, dass es eine ziemlich stressige Zeit ist aktuell. Dass Gott sich für mich immer wieder gezeigt hat, habe ich auch erwähnt, aber jetzt hat Gott einfach noch eine Schippe drauf gelegt! So, dass ich dachte: Gott, du bist einfach zu krass! Danke und Halleluja!

 

Vor ca. 2 Wochen an einem Freitag (am 21. Februar) wurde ich von einer Kindertagesstätte angerufen. Im ersten Moment dachte ich: Oh weh, geht’s einem Kind nicht gut und muss ich jetzt los die Kinder eher abholen? Kurz vorm Abheben habe ich allerdings doch noch erkannt, dass es gar nicht unser aktueller Kindergarten ist, sondern die neue Kita, in dem Ort, wo unser Haus ist.

 

Wir hatten die Kinder in der neuen Kita für Februar/März angemeldet und vermerkt, dass wir zu dieser Zeit umziehen werden, auch wenn wir noch nicht genau wussten, wann es so weit sein würde – und auch obwohl eigentlich schon klar war, dass sie erst ab August/September in den neuen Kindergarten gehen können. Da alle Plätze belegt waren, hätten wir warten müssen bis die größeren Kinder nach den Sommerferien in die Schule wechseln. So lange hätten wir jeden Morgen und Nachmittag mit dem Auto 12 Kilometer in die Stadt fahren müssen und die Parkplatzsituation am Kindergarten ist leider nicht sehr rosig. Daran gab es eigentlich nichts zu rütteln, aber ich glaube, ihr könnt euch vorstellen, in welche Richtung meine Geschichte geht.

 

Ganz unvermittelt hatte ich also die Leiterin der neuen Kita am Telefon. Sie sagte zu mir: „Ich habe zwei Fragen an sie: Ist es noch korrekt, dass Sie im Februar/März umziehen? Und hätten Sie Interesse an zwei Betreuungsplätzen ab dem 1. April?“ Darauf war ich erst einmal sprachlos. Es muss auch eine kurze Pause entstanden sein, denn sie schob schnell hinterher: „Vielleicht überfalle ich Sie damit jetzt auch etwas und Sie müssen das erst verdauen, aber es haben gestern unabhängig voneinander zwei Familien für Ende März ihre Kindern abgemeldet. Und da musste ich direkt an Sie denken, weil sie zu dieser Zeit umziehen wollten. Damit hätte ich aber im Leben nicht gerechnet.“ Was soll ich sagen? Ich auch nicht! Die eine Familie zieht scheinbar recht spontan beruflich ins Ausland und die andere hatte auch berufliche Gründe.

 

Ich weiß nicht, ob ich begreiflich machen kann, wie unwahrscheinlich es war, dass das passiert. Die Leiterin der Kita konnte es auch kaum glauben. Wir vereinbarten, dass ich mich erkundige, ob es mit der Kündigung für den alten Kindergarten noch funktionieren könnte und dass ich mich wieder bei ihr melde. Da sie Montag bis Mittwoch der neuen Woche auf einer Dienstreise war, konnten wir erst am Donnerstag wieder miteinander sprechen. Sie bestätigte mir, dass wir die Plätze bekommen können und ich reichte am nächsten Tag (am 28. Februar) die Kündigung ein. Da wir einen Monat vorher kündigen sollten, war das der letztmögliche Tag. Es hat alles noch perfekt gepasst.

 

Auch das Timing, dass wir die Info bekommen haben, dass Plätze frei geworden sind, war perfekt von Gott. Die Tage vor dem Anruf stieg unser Stress Tag für Tag exponentiell an, weil einfach noch viel zu tun ist bis zum Umzug. Der Stress war wirklich auf einem sehr ungesunden Level. Und dann kam der Anruf. Mir ist nicht nur ein Stein, sondern eine ganze Lawine vom Herzen gepurzelt. Es war Gottes Weg, uns zu sagen: „Entspannt euch! Ich habe alles im Griff. Ihr könnt euch auf mich verlassen. Ich kümmere mich um euch und wache über euch. Es wird alles funktionieren und gut werden!“



Das war so eine enorme Erleichterung. Es ist immer noch viel zu tun, aber ich weiß, dass es irgendwie funktionieren wird. Ich weiß, dass Gott bei uns ist. Und deswegen mache ich mir nicht mehr so viele Gedanken und empfinde nicht mehr so viel Stress. Unser Umzug ist jetzt für Ende März festgesetzt und somit passt auch der 1. April hervorragend! Alles hat einfach unglaublicherweise unfassbar gut gepasst. Ich bin immer noch sprachlos und super dankbar.

 

Nach dem Telefonat musste ich erst einmal etwas Lobpreismusik anmachen und das erste Lied, das lief, war super passend: „So hoch der Himmel ist“ von Johannes Hartl & Freunde.

 

 

 

Hört gerne Mal rein, ihr werdet sofort verstehen, warum es mich sofort angesprochen hat. Und: Es macht richtig gute Laune! 😊

 

Dieses Erlebnis hat mir mal wieder gezeigt, wie unfassbar gut Gott einfach ist. Er weiß, was er tut und wann er es tun sollte. Manchmal verstehen wir es vielleicht nicht sofort, aber manchmal ist es auch wie der Wink mit dem Zaunpfahl. So oder so können wir uns sicher sein, dass Gott bei uns ist und uns nicht vergisst.

„Doch Gott antwortet: Kann denn eine Frau ihren Säugling vergessen? Hat sie nicht Erbarmen mit dem Kind, das sie im Leib getragen hat? Aber selbst wenn sie es vergessen sollte – ich vergesse dich nicht! Sieh doch: Ich habe dich in meine Hände eingezeichnet, deine Stadtmauern habe ich stets vor Augen.“ (Jesaja 49,15+16)
„Kann man nicht fünf Spatzen für zwei Kupfermünzen kaufen? Und doch übersieht Gott keinen einzigen von ihnen. Aber bei euch ist sogar jedes Haar auf dem Kopf gezählt! Habt keine Angst! Ihr seid mehr wert als ein ganzer Schwarm Spatzen.“ (Lukas 12,6+7)

 

Eure Lisa ♥



Foto von Ann auf Unsplash

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